Diese Anregung richtet sich an Tierfreunde, die in Griechenland aktiv sein können. Eine unserer gewählten Aufgaben ist es, den Hunden dort zu helfen. In der Regel denkt man dabei sofort an die Vermittlung in ein neues Zuhause.

Aber in Griechenland haben nicht nur Streuner zu leiden.

Auf unzähligen sogenannten Farmen und Höfen hängen Hunde griechischer Bauern an einer viel zu kurzen Kette – oft ohne jede Möglichkeit, sich vor Sonne oder Regen zu schützen. Auch diesen Hunden können wir helfen, indem wir ihnen ein bißchen mehr Lebensqualität verschaffen.
Schon mit etwas so simplen wie einer Laufleine verbessert man das Leben eines Kettenhundes enorm. Die Installation einer Laufleine ist einfach, hier (PDF) finden Sie eine Anleitung die alles nötige erklärt.

Etliche Hunde haben nicht einmal einen Unterschlupf, in welchem sie sich vor dem Wetter schützen können.
Aus Holzpaletten, die überall am Wegrand liegen (leider – aber das ist ein anderes Thema …) läßt sich leicht eine Hütte bauen.


!Wichtig!
Gehen Sie aber jetzt bitte nicht einfach auf fremder Leute Grundstücke und installieren Sie drauflos! Es ist wichtig, daß man sich mit dem Hundehalter abspricht. Bitten Sie ihn darum, eine Laufleine anbringen zu dürfen und erklären Sie ihm, es gehe Ihnen darum, daß das System Schule mache und er auf diese Art helfen könne, dafür zu werben. In der Regel wird kaum jemand seine Zustimmung verweigern. Womöglich überzeugt auch das Argument, ein Tier mit größerem Aktionsradius sei ein effizienterer Wachhund.


Am Beispiel des ehemaligen Kettenhundes Tommy sieht man, wie mit diesen einfach Mitteln das Leben eines Hundes innerhalb kurzer Zeit enorm verbessern kann: